Make-Up in Perfektion!

Das ist es, was ein Make-Up Artist macht.

Eigentlich ist damit alles gesagt – nicht ganz. Make-Up ist Kunst, es ist wie malen auf einer nicht weißen Leinwand, denn ein Gesicht hat besondere Merkmale, die hervorgehoben oder kaschiert werden sollen. Es macht den Träger zu der Person die er sein möchte oder es erfindet ihn neu. Fast alles ist möglich!

Ich beginne immer mit der Leinwand, mit der Foundation. Sie muss unbedingt zum Hautton und Hauttyp passen (siehe das Make-Up). Ich arbeite sie mit den Fingern ein.

Licht und Schatten | Licht

Jetzt wird es spannend, denn hier kann man alles “richtig oder falsch” machen und dies zeichnet ein professionelles Make-Up aus. Ich starte mit dem Concealer. Neben dem Abdecken von Unreinheiten hellt er auch Partien auf, die optisch hervortreten sollen. Die Patie unter den Augen soll meistens heller gemacht werden, damit der Blick wach wirkt. Man Kann das in Form einer umgedrehten Pyramide auslaufen lassen. Das hängt vom Gesicht ab und das ist die Kunst. Man muss genau hinsehen! Die klassische T-Zone, wird auch hervorgehoben, das lässt das Gesicht plastischer wirken. Meistens helle ich tiefer liegende Partien im Gesicht zusätzlich auf. Wie das kleine Grübchen am Ende des Nasenflügels, Lachfältchen (so schön sie auch sind) eventell das Kinngrübchen.

Hier ist wirklich weniger/mehr. Ich hatte eine Braut mit Sommersprossen. Diese kleinigkeiten liebt man an seinem Partner, deshalb sollten sie nicht übergeschminkt werden.

Licht und Schatten | Schatten

Das war die Pflicht und jetzt kommt die Kür. Für mich das spannendste Thema – die Tiefen. Nachdem ich sinvoller Weise alles hervorgehoben und abgedeckt habe fehlen jetzt die Tiefen, die dem Gesicht Kontur geben. Dazu nehme ich Puder, der etwas dunkler ist als der Hautton und matt. Er darf nicht glitzern, weil hell hervorhebt und dunkel lässt zurücktreten und das will ich jetzt.

Gesichtsform | Oval

In der dekorativen Kosmetik wird die Ideale Gesichtsform Oval angestrebt. Das ist relativ leicht optisch so wirken zu lassen. Es geht immer noch um den “Schatten”. Stellt euch ein Oval vor und seht euch das Gesicht an. Welche Partien sind breiter? Diese schattiert ihr aus. Das sind meistens die Partien an den Schläfen, der Kiefer oder ein zu spitzes Kinn. Wenn ihr das geschafft habt, seid ihr schon besser, als viele Andere!

Modellieren

Jetzt müsst ihr wirklich genau hinsehen. Unterhalb der Wangenknochen wird nochmal ein Schatten gesetzt, damit sie plastischer aussehen. Am einfachsten ist es, wenn man die Wangen “einzieht”. In diese Kuhle kommt der Schatten. Mache finden ihre Nase zu breit, dann kann man Schatten an die Seite Setzen, so wirkt sie schmaler. Mein Lieblingstrick – Schatten unterhalb des Kiefers setzen. Das konturiert das Gesicht.

Arbeit / Kür

Jetzt könnt ihr wirklich spielen. Es geht nur um den Look, den ihr kreieren möchtet. Federn Glitzer Stras – alles ist erlaubt!

1 Kommentar

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